Der mit dem kühlen Namen…

Umgeben von einer grünen Halskrause leuchten die gelben Blüten

…der Winterling! Etwas unter Druck gesetzt durch die warme Witterung, haben die Traubenhüter im unordentlichen, wilden, welken Garten angefangen, aufzuräumen. Den Schmetterlingsflieder und die Forsythien haben einen Radikalschnitt über sich ergehen lassen müssen und das „Vogelfutter“  –  die abgewelkten Blütenstände der unterschiedlichsten Pflanzen im der Terrasse vorgelagerten Gartenbeet wurden abgeräumt. Und siehe da  –  unser zuverlässig erster Stammgast des Jahres, der Winterling erstrahlt flächendeckend in Quietschgelb und Frühlingsgrün.

Goldgelber Blütenteppich

Die „Besuchszeit“ ist nicht nur außerordentlich früh, wie der Name ja verrät, sondern auch immer wieder verblüffend in der breiten Ausdehnung. Sobald nämlich die Blüte rum ist, bildet die Pflanze alle oberirdischen Teile zurück und verlagert ihre ganze Energie in eine Wurzelknolle  –  die dann im nächsten Winter bei den ersten wärmenden Tagen wieder die gelbe Blütenpracht hervorzaubert.

Wenn es ungemütlich oder Nacht wird, schließen sich die Blüten

Ab jetzt geht´s im Vorgarten Schlag auf Schlag. Der nächste „Massenblüher“, die Traubenhyazinthe „spitzt“ schon. Bilder folgen…

Und nochmal zur Erinnerung  –  zwar steht der meteorologische Frühlingsanfang (1. März) vor der Tür, aber nach dem Winter, der keiner war, ist die Natur doch um gut drei (!) Wochen voraus.

Lichtblick: es hat für Terrassenmoselverhältnisse ganz gut geregnet (so um die 80 l/m² wird der Februar schlußendlich wohl gebracht haben).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.