Ein blaues Wunder

Die weiß bereifte Weinbergs-Traubenhyazinthe

Einen ersten wunderschönen Farbklecks im Weinberg gibt es zur Zeit in unserer „Böschung“ im Kirchberg hinter der St. Rochuskirche zu bewundern. Aus kleinen Pflanzenteppichen leuchtet uns das kräftige Blau der Weinbergs-Traubenhyazinthe entgegen. In den letzten Jahren hat sie sich mit Hilfe ihrer Zwiebelchen ein immer größeres Terrain erobert.

Auf sonnigen Böschungen

Die Traubenhyazinthe gilt in Deutschland als gefährdet. In früheren Jahren gab es sie in fast jedem etwas wärmeren Steillagenweinberg. Mit zunehmender Bodenbearbeitung und intensiverer Bewirtschaftung ist sie aber aus der Fläche fast verschwunden. In der „Böschung“ hat die Traubenhyazinthe jedoch optimale Ausbreitungsbedingungen: warmer, humoser Boden und einmaliges, spätes Mähen des Bewuchses. An sonnigen Tagen wie heute, Ostermontag, besuchen Hummeln, Wildbienen und Schwebfliegen das „blaue Wunder“.

 

Traubenhyazinthe mit wärmeliebender Gehörnter Mauerbiene

Im Vorgarten der „Traubenhüter“ hat die Gartenform der Traubenhyazinthe schon seit Jahren im zeitigen Frühling die Vorherrschaft über´s Gelände übernommen.

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