Seltene Gäste

Nicht nur im Weinberg, auch auf der großen Wiese neben unserem Haus gehen wir hinsichtlich Artenvielfalt neue Wege. Zum ersten Mal haben wir uns in diesem Jahr vom „Idealbild“ der regelmäßig gemähten Graslandschaft verabschiedet („Rasen“ war´s noch nie  🙂  ). Lediglich an den Rändern haben wir zur Beruhigung der Nachbarn einen schmalen Streifen gestutzt. In diesem ausgesprochenen Schmetterlingsjahr und auch Dank des Schmetterlingsflieders in unmittelbarer Nähe hatten wir vielfältigsten flatterhaften Besuch: Segelfalter, Schwalbenschwanz, Weißlinge in allen Größenordnungen, Tagpfauenauge, Kaisermantel, Admiral, C-Falter und und und…

Kein Matrose – ein Admiral!

Ein farbenfroher Gast, den wir im ersten wildwachsendem Jahr noch nicht erwartet hätten, ist die Wespenspinne! Seit gut zwei Wochen fühlt sie sich in ihrem Netz nahe des jungen Hochstammapfelbaumes pudelwohl. Umgeben vom reich gedeckten, mittlerweile vollkommen verdorrten „Gräser- und blühendem Oregano-Tisch“, geht dem prächtigen Exemplar die Nahrung nicht aus. Ein Weinkunde aus der Schweiz, der die Artenvielfalt der Traubenhüterwiese bewunderte, entdeckte letzten Sonntag dann auch noch gleich ein zweites Exemplar!

Mit dem Kopf nach unten lauert die Wespenspinne auf Beute.

Weder Weinberg noch Blumenwiese, sondern unser Badezimmer suchte sich ein Lindenschwärmer für seinen Besuch aus. Ein beeindruckender Schmetterling mit bizarrer Flügelstruktur. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir solche, durchaus nicht häufig vorkommende Spezies, hier bei uns beobachten können.

Ein Prachtexemplar von Lindenschwärmer

Natürlich haben wir ihn nach dem Fotoshooting in die Freiheit entlassen!

 

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