Traubenlese – die Krönung des Winzerjahres

An der langen Blog – Pause lässt sich erkennen, dass es bei den Traubenhütern die letzten vier Wochen ordentlich „zur Sache“ ging.

Beherrschendes Thema natürlich: die Traubenlese. So ganz optimal ist die Saison ja nicht verlaufen – Trockenheit, Hagel, Sonnenbrand – ein wahrhaftiges Wetter-Horror-Trio und doch hat´s der Riesling wieder hingekriegt. Zwischenzeitlich befürchteten wir bei verschiedenen Regenereignissen und noch deutlich zu hohen Temperaturen einen – sagen wir – „suboptimalen“ Verlauf, aber es ging gut aus. In den ersten Oktobertagen haben die Traubenhüter eine überschaubare Menge, aber tolle Rieslinge geerntet. Dabei hat sich unsere Strategie, in allen Weinbergen eine Vorauslese der schon überreifen Trauben durchzuführen, wirklich ausgezahlt. Die noch weitestgehend gesund verbliebenen Früchte kamen in den Genuss weiterer 10 Reifetage  –  und das schmeckt man!

Der Verlauf des Herbstes glich einer Achterbahn. Teilweise haben wir Lesetage auf Grund des wechselhaften Wetters innerhalb von Stunden an- und wieder abgesetzt. Das geht nur, wenn ein megaflexibles Leserteam zu jeder Tages- und Nachtzeit in Bewegung gesetzt werden kann. Ein tief empfundener Dank also an Johanna, Franziska, Ernst, Anna, Cosima, Laura, Stephan, Otis und Harald (fast alle „Novizen“) und die vielen „Routiniers“ – fühlt euch alle angesprochen, die mir auf Grund meines biblischen Alters nicht mehr vollzählig einfallen wollen!

Unser erster offizieller Ökowein ist nun im Werden. Gemächlich glucksen die jungen Weine vor sich hin und verheißen ungetrübten Genuß im Frühsommer 2020. Ein Grund zur (Vor-)freude!.

 

 

 

 

 

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