Unheimliche Begegnung der besonderen Art

Vor einigen Tagen war Magdalena mit ihrem Paten“kind“ Matthias und zwei weiteren Biologiestudenten auf Exkursion in den Hatzenporter Felslandschaften. Von Diptam über Graslilie, Smaragdeidechse und Segelfalter hat die Flora-Fauna-Schatzkiste aber wirklich dick aufgefahren. Es ist ja heutzutage nicht leicht, coole Mittzwanziger zu beeindrucken, aber die Jungs haben über vier Stunden Liveunterricht regelrecht genossen. Matthias konnte dabei dieses wirkliche Prachtstück von Blindschleiche ablichten. Ein solch blaugeflecktes Exemplar ist uns allen bisher noch nicht untergekommen. „Onkel Google“ konnte weiterhelfen: es handelt sich um ein älteres Männchen einer Blindschleichenunterart, die weit im Osten beheimatet ist und in unserer Region die westliche Verbreitungsgrenze erreicht hat. Ein weiterer Beweis dafür, neben z.B. Federgras und Steppensattelschrecke, wie trockenheits- und wärmeliebende Einwanderer die Flusstäler von Donau, Main und Mittelrhein zur Eroberung neuer Lebensräume genutzt haben.

Im ersten Moment furchteinflößend, aber dann überwiegt die Faszination!

 

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