Warum es diesmal „Pink“ sein musste

Der „Hagelsturm“ in seiner natürlichen Umgebung

Die Bilder des Hagelsturms vom 27. Mai 2016 sind noch nicht verblasst. Ein Ereignis, dass man kein zweites Mal braucht (im übrigen auch nicht ein erstes Mal!). Trotz des augenscheinlichen Totalschadens haben wir uns im Herbst 2016 auf die Suche gemacht und sind „fündig“ geworden: wenige kleine, gesunde und aromatische Rieslingtrauben hatte der „Kirchberg“  noch hervorgebracht und wurden Grundlage für zwei kleine Partien Rieslingwein (trocken und halbtrocken) mit duftig-feinen Gärnoten. Wie von uns angestrebt ohne Chaptalisierung und spontan vergoren und mit moderatem Alkoholgehalt, spiegeln sie die grandios-einmalige Typizität der Moselrieslinge idealerweise wider. Dem prägenden Ereignis angemessen, haben wir die `16er folgerichtig „Hagelsturm“ getauft. Und ganz in Agrarmeteorologie-Manier ist die gewaltige Gewitterzelle im „Anflug“ auf Hatzenport als Wetterradaraufnahme (original vom 27.5.16,  16.50 Uhr!) auf dem Etikett verewigt!

Jetzt wird auch klar, warum wir uns für einen pinkfarbenen Drehverschluß entschieden haben. Wenn man es so ausdrücken will, korrespondiert das „Pink der Katastrophe“ mit dem „Pink der Lebensfreude“. Wir denken, dass der außergewöhnliche Anlass auch eine außergewöhnliche Ausstattung verdient hat. Und ein Weinjahr der Wetterextreme hat somit noch einen mehr als versöhnlichen Abschluss bekommen.

Ein Gedanke zu „Warum es diesmal „Pink“ sein musste“

  1. Gute, kreative Idee!

    DAS hätte PINK FLOYD auch gefallen!
    Gruß vom ECK und schönen Sonntag

    Monika und Willie

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