Was der Hagel übrig ließ……..

Alles steht bereit

Welche Ironie des Schicksals! Exakt am 1. Jahrestag des größten Hagelschlags der jüngeren Geschichte Hatzenports (27. Mai 2016), haben wir unseren „Hagelsturm“ in die Flasche gebracht.

An zwei Tagen im Oktober 2016 haben wir die wenigen kleinen Rieslingträubchen aus unserem Kirchberg „zusammengesucht“. Im Grunde waren sie genauso, wie wir uns Rieslingtrauben bei der Lese wünschen würden  –  leider zusammen nur wenige hundert Liter.

Im Pfarrhauskeller haben wir sie dann nach 15stündiger Maischestandzeit mit viel Muse gekeltert, den Most durch Sedimentation 24 Stunden vorgeklärt und dann der Spontangärung überlassen. Erst nach 14 Tagen gab´s den ersten „Blubb“ aus den Gärröhrchen und vier Wochen lang  ging´s gemächlich Oechsle für Oechsle abwärts. Der trockene hat es fast bis ganz durch gepackt, der halbtrockene hat bei 10g Restzucker von heute auf morgen „die Schotten dicht“ gemacht. Nach spätem Abstich Anfang Februar und schonender Vorfiltration Mitte Mai war´s dann halt am Samstag, 27. Mai Zeit, den Jahrgang 2016 der Vollendung zuzuführen.

Zusammen mit Dietmar und Josef war die Abfüllerei eine flotte Geschichte.

Eine mutige Entscheidung?
Wartet erstmal auf´s Etikett!

Tja, – und dann – welcher Schreck! Ein pinkfarbener Drehverschluß! Genau die richtige Entscheidung: denn wenn in ca. zwei Wochen das Etikett fertig ist, wird sich das Gesamtkunstwerk „Hagelsturm“ allen Fragestellern erschließen.

Selbstverständlich werden Bestellungen schon jetzt gerne entgegengenommen. Die zwei „Hagelstürme“ bestechen durch ihre wunderbar zarte Spontannote und auch die Prüfer bei der Qualitätsweinprüfung waren sehr angetan, was sie in einer hohen Gesamtpunktzahl zum Ausdruck gebracht haben.

Mit 11,5 bzw. knapp 12%vol Alkohol das pure Trinkvergnügen. So hat das Jahr 2016 doch noch ein versöhnliches Ende genommen!

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