„Wat fier en laaaangwäilije Sunndaach…“

Herbst-zeitlose-Schönheit

…..ein Titel der Folkgruppe „Waremnet“ (aus dem letzten Jahrhundert!) und auch mal von den Cochemer „Schmandelecker“ intoniert. Bei den Traubenhütern gibt´s keine langweiligen Sonntage. Nehmen wir einfach den heutigen: es hat zwar nur zu einem kurzen Spaziergang durch die „Kaul“ und die „Faulmark“ gereicht, aber doch zu zwei beglückenden Begegnungen.

Magdalena und ich hatten uns gerade über die hervorragende Eignung der heuschreckengespickten Naturwiese für die Wespenspinne unterhalten, da versperrte uns bereits ein Exemplar mit ihrem filigranen Netz den Weg!

Wespenspinne

Vor einigen Jahrzehnten kam diese Spinnenart bei uns in Deutschland nur an wenigen Standorten vor. Mit der allgemeinen Erwärmung sind offenbar auch die Lebensbedingungen der Wespenspinne besser geworden und sie gilt im Bestand als „ungefährdet“. Trotzdem – das von uns fotografierte Exemplar war auf der Wiese das einzige. Ich schwöre!

Kurz darauf ließ sich ein Stieglitz von uns bei seiner bevorzugten „Nascherei“ an Distelsamen ablichten. Nicht ganz unverwackelt, aber authentisch.

Der Distelfink (Stieglitz) auf seiner Futterquelle – der Distel

Komplettiert wurde der absolut „unlangweilige“ Sonntagnachmittag durch drei Rehe bei ihrer nicht fotografierbaren Feldhatz, ein Federgeistchen im hohen Gras und die erste Herbstzeitlose in diesem Jahr.

Fast gut versteckt, das Federgeistchen

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