Frühlingsintermezzi

Einige sehr schöne Frühlingstage liegen hinter uns. Den Rebschnitt haben wir Ende März abhaken können und auch die Binde- und Biegearbeiten sind schon weit fortgeschritten, sodass wir unter Umständen zwei Wochen „vor dem langjährigen Mittel“ eine Verschnaufpause nehmen können. Dann geht´s weiter mit filtrieren, Veranstaltungsplanungen, Wanderungskonzeptionierung und und und…. Immer was zu tun!

Umso schöner, so ganz nebenbei der Natur beim Erwachen zuzusehen!

Auffällig viele Schmetterlinge sind bereits unterwegs. Vom Zitronenfalterüber Mauerfuchs, Kleiner Fuchs bis hin zum hier abgelichteten Tagpfauenauge haben wir schon alles gesichtet. Fast schon surreal – ein Taubenschwänzchen am 21.3. auf dem Dolling!

Wunderschöne Farbtupfer sind auch die winzigen Blüten des Ehrenpreis. Man muss aber schon richtig nahe ran gehen, um dieses Blühwunder in seiner ganzen Filigranität wahrzunehmen.

 

Der „Klassiker in Blau“ ist natürlich immer noch die Traubenhyazinthe.

In unserer „Böschung“ breiten sie sich erfreulicherweise seit Jahren immer weiter aus. In diesem Jahr malerisch umrahmt von Strohballen.

 

Am Insektenhotel im Naafgraben an der Kelter ist die Hölle los. Ausgebucht sozusagen! Heerscharen von Mauerbienen balgen sich um die besten Röhren.

 

„Kuschelkurs“ dagegen bei den Mauereidechsen.

Das erste Exemplar schmiegte sich geradezu an den vorgewärmten Mauerstein wie an ein Schmusekissen. Und die beiden „Turteleidechsen“ hatten nur das Eine im Sinn. Viel Glück!

 

Auf dem Waldbegang des Waldausschusses konnten wir im „Kaveloch“ nicht nur ersten Froschlaich dokumentieren,

 

auch eine Goldammer beäugte aus sicherer Distanz die Szenerie. Schwierig auf Platte zu bannen!

 

Ein weiterer Frühlingsgast, der uns jedes Jahr mit zwei, drei Nestern hinter´m Haus beglückt, ist das Rotschwänzchen. So als wollte es uns sagen „da bin ich wieder“ präsentierte sich das Männchen Sonntag morgen auf unserer Terrasse.

 

 

 

 

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