Rotschwänzchens Refugium

Unter den wachsamen Augen von Mutti !

Im Frühjahr hatte uns Kollege Hörsch von der Raumordnungsabteilung der Landwirtschaftskammer ein „künstliches“ Schwalbennest geschenkt. Im Rahmen einer Aktion will man damit Rauch- und Mehlschwalben einen Nistanreiz bieten. Leider war Thomas mit dem Aufhängen eine Woche zu spät dran – die Schwalben (es könnten im Dorf mehr sein) hatten ihre Quartiere alle schon bezogen. So hing denn die Gipshalbschale schonmal am Häuschen hinten im Garten. Vor einigen Wochen kam dann „Leben in die Bude“. Besonders sorgfältig war die Nestgestaltung jetzt nicht, aber die neuen „Hausherren“, ein Rotschwänzchenpaar, hatten offensichtlich Großes vor. Und jetzt war es soweit  –   Eine Handvoll  Jungpiepmätze drängten sich im Nest und veranstalteten ein Mordstheater, damit die „Alten“ Futter ranschaffen. Dass wir dieses Jahr den Garten „verwildern“ lassen, hatte ich ja schon im vorletzten Blog beschrieben. Schöner Nebeneffekt  –  an Insektennahrung für „Rotschwänzchens“ mangelte es nicht. Wir befürchten, dass gewiss auch die ein oder andere „schöne“ Schmetterlingsraupe dabei war, aber so ist halt Natur.

Federknäuel

Vor einigen Tagen war dann der große Auszug angesagt. 4 Jungvögel stürzten sich todesmutig im Vertrauen auf ihre Schwingen in die Tiefe. Alles gut gegangen. Wir hoffen auf ein „Nistcomeback“ im nächsten Jahr!

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